Filmfestivals: Theorien, Ökonomie und kulturelle Kontexte (Skadi Loist, Univ. Hamburg, Winter 2011/12)

BA Medien- und Kommunikationswissenschaft, IMK, Universität Hamburg
Wintersemester 2011/12, Mo 18-20, Phil 708, MUK-A2
Skadi Loist

Bisher wurden Filmfestivals in der Medienwissenschaft vor allem als Ausstellungsort der neuesten Filmtrends angesehen.  In der oberflächlichen Betrachtung bietet sich folgendes Bild: Bei den Festi-vals sind die neuesten Filme des Produktionsjahres zu sehen.  Neben den Wettbewerben spielen zunehmend die Filmmärkte der großen Festivals eine Rolle.  Für das allgemeine Publikum bietet das Festival auch die Möglichkeit mit einigen Filmstars den roten Teppich zu teilen.
Bei genauerer Betrachtung sind Filmfestivals aber weit komplexere Gebilde.  An diesem Ort treffen Filmproduktion und Verleih-Systeme aufeinander.  Festivalkurator_innen entscheiden über die Auswahl der Filme und damit mitunter über das weitere Leben eines Filmes.  ZuschauerInnen haben die Chance in den direkten Austausch mit Filmemacher_innen und Kurator_innen zu treten.
Trotz ihrer Komplexität als Schnittpunkt von Filmproduktion,  rezeption und  distribution haben Filmfestivals erstaunlich wenig Aufmerksamkeit von Seiten der Medienwissenschaft erhalten.  Die überragende Mehrzahl der Texte über Filmfestivals sind allgemeine, feuilletonistische Festivalbeschreibungen bzw. Sammelrezensionen.  Medienwissenschaftliche Texte über Geschichte und Funktionsweise von Filmfestivals gibt es nur recht wenige.  Erst seit einigen Jahren lässt sich ein verstärktes akademisches Interesse am Phänomen Filmfestival erkennen.
Das Seminar wird diese junge Forschung mit verschiedenen Untersuchungen und Theoreti-sierungen rund um Filmfestivals vorstellen.  Dabei wird eine Vielzahl von Aspekten hinter den Kulissen verschiedener Festivals beleuchtet.  Was sind die politischen Hintergründe für die Gründung bekannter Festivals wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale), Cannes oder Venedig?  Was steckt hinter dem Mythos des Sundance Festivals als Qualitätssiegel für Independent-Film?  Gibt es immer noch einen Bedarf für Frauenfilmfestivals?  Welche Bedeutung haben queere bzw. schwul-lesbische Filmfestivals als Repräsentationsort für die queer community?  Wie gehen Filmfestivals mit den sich verändernden Markt- und Vorführverhältnissen (DVD, Homevideo) um?  Welche Bedeutung haben Festival-Preise für das erfolgreiche Leben eines Films?  Nach welchen Kriterien werden Filme programmiert bzw. kuratiert?

Scheinanforderungen:
* regelmäßige, aktive Teilnahme (das heißt v.a. auch die Kurstexte aufmerksam zu lesen und vorbereitet zum Seminar zu erscheinen)
* Impulsreferat (max.! 10 min)
* kleine Recherche-Hausaufgaben erledigen
* 3 Kurzessays (á 4 Seiten) während des Semesters (mind. ein Essay vor den Weihnachtsferien)

SEMINARPLAN

29. September−8. Oktober 2011  19. Filmfest Hamburg
5. Oktober 2010  Führung durch Filmfest Hamburg, 11 Uhr

#1   17. Oktober 2010
Einführung und Seminarplan

Gespräch über die Führung bei Filmfest Hamburg, erste Arbeitsdefinition “Filmfestival”
Bibliografie und Updates zur Filmfestivalforschung: www.filmfestivalresearch.org

18.−23. Oktober 2011  22. Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg| International Queer Film Festival

#2   24. Oktober 2011
Filmfestival als Untersuchungsgegenstand: Definitionen

Reichel-Heldt, Kai (2007).  “Zur Abgrenzung von Kulturveranstaltung und Event (1.5.).”  Filmfestivals in Deutschland: Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten.  Frankfurt am Main: Lang.  S. 20–22.

De Valck, Marijke, and Skadi Loist (2009).  “Film Festival Studies: An Overview of a Burgeoning Field.”  Film Festival Yearbook 1: The Festival Circuit.  Hg. Dina Iordanova mit Ragan Rhyne.  St. An-drews: St. Andrews Film Studies.  S. 179–215.

Auszüge aus: Reichel-Heldt, Kai (2007).  “Kulturpolitische Zielsetzungen von Filmfestivals und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (2.).”  Filmfestivals in Deutschland: Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten.  Frankfurt am Main: Lang.  S. 25–70.

Voester, Conny E. (1997).  “Filmfestival.”  Sachlexikon Film. Ed. Rainer Rother.  Reinbek bei Hamburg: Rowohlt.  S. 109–110.

Prinzler, Hans H. (2007).  “Festivals.”  Reclams Sachlexikon des Films.  Ed. Thomas Koebner.  2., aktualisierte und erw. Aufl.  Stuttgart: Reclam.  S. 198–201.

Gregor, Ulrich (2001).  “Filmfestivals: Letzte Bastionen der Filmkultur?”  Medien, Markt, Moral: Vom ganz wirklichen, fiktiven und virtuellen Leben.  Hg. Reinhold Jacobi. Freiburg im Breisgau: Herder.  S. 61–65.

#3   31. Oktober 2011
Festivalgeschichte, Funktionen und Modelle: Markt und/oder Cinephilia

De Valck, Marijke (2007).  “Introduction: Film Festivals as Sites of Passage.”  Film Festivals: From European Geopolitics to Global Cinephilia.  Amsterdam: Amsterdam Univ. Press.  S. 12–43.  (besond. S. 19–29)

Peranson, Mark (2010).  “Erst kommt die Macht, dann das Geld.”  (2008)  Revolver: Zeitschrift für Film 21 (2010): 116–131.  [Übersetzung von: Peranson, Mark (2008).  “First You Get the Power, Then You Get the Money: Two Models of Film Festivals.”  Cineaste 33:3 (2008): 37–43.]

Bachmann, Gideon (28.08.2000).  “Insight into the Growing Festival Influence: Fest Vet Discusses ‘Wholesale’ and ‘Retail’ Events.”  Variety.com  Aug. 28, 2000. <http://www.variety.com/index.asp?layout=print_story&articleid=VR1117785609&categoryid=13>.  (07. Sep. 2007)

Jungen, Christian (2009).  “Das Festival als Förderstätte der Nationalkulturen, 1939-1968.”  Hollywood in Canne$: Die Ge-schichte einer Hassliebe, 1939-2008. Marburg: Schüren.  S. 23–60.

♣ Sales Agent; Lizenzgeber, Verleih, Distribution

2.–6. November 2011   53. Nordische Filmtage Lübeck

#4   7. November 2011
GAST: Albert Wiederspiel (Filmfest Hamburg)

Wiederspiel, Albert (2011).  “Filmfest muss sein!”  Der Freitag (29.09.2011).

Loist, Skadi (2011).  “Precarious Cultural Work: About the Organization of (Queer) Film Festivals.”  Screen 52:2 (2011): 268–273.

#5   14. November 2011
Organisationsstrukturen / Stakeholder / Kulturpolitik

Auszüge aus: Reichel-Heldt, Kai (2007).  “Kulturpolitische Zielsetzungen von Filmfestivals und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (2.).”  Filmfestivals in Deutschland: Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten.  Frankfurt am Main: Lang.  S. 71–108.

Getz, Donald, Tommy Andersson und Mia Larson (2007).  “Festival Stakeholder Roles: Concepts and Case Studies.”  Event Management  10:2 (2007): 103–122.

Reichel-Heldt, Kai (2009).  “Nicht nur Fleisch anbieten: Über die Schwierigkeiten im Umgang mit öffentlichen Fördergeldern.”  Bildschön: 20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg.  Hg. Dorothée von Diepenbroick und Skadi Loist.  Hamburg: Männerschwarm.  S. 200–203.

Malert, Michael, Ulrike Zimmermann und Skadi Loist (2009).  “Querbild e.V.: Über die Entstehung des Trägervereins der LSF und die Folgen.”  Bildschön: 20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg.  Hg. Dorothée von Diepenbroick und Skadi Loist.  Hamburg: Männerschwarm.  S. 98–104.

Rüling, Charles-Clemens und Jesper Strandgaard Pedersen (2010).  “Film Festival Research from an Organizational Studies Perspective.”  Scandinavian Journal of Management 26:3 (2010): 318–323.

Cheung, Ruby (2010).  “Funding Models of Themed Film Festivals.”  Film Festival Yearbook 2: Film Festivals and Imagined Communities.  Hg. Dina Iordanova with Ruby Cheung.  St. Andrews: St. Andrews Film Studies. S. 74–103.

♣  Verein vs. GmbH, non-profit, Kulturförderung; Event; Sponsoring

10.–20. November 2011  60. International Filmfestival Mannheim-Heidelberg
15.–20. November 2011  27. Internationales Kurzfilmfestival Berlin / Interfilm

#6   21. November 2011
GÄSTE: Alexandra Gramatke (KurzFilmAgentur) / Birgit Glombitza (Internationales Kurz Film Festival) / Lina Paulsen (Mo & Friese)

Reichel-Heldt, Kai (2007).  “Internationales KurzFilmFestival Hamburg (3.3)”.  Filmfestivals in Deutschland: Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten.  Frankfurt am Main: Lang.  S. 149–173.

#7   28. November 2011
Festivalspezialisierung: Genre- und Community-Filmfestivals

Stringer, Julian (2008).  “Genre Films and Festival Communities: Lessons from Nottingham, 1991-2000.”  Film International 6:4 (2008): 53–60.

Dellert, Frederike (2011).  “Kontroverse Pioniere: Zur Kuration des Fantasy Filmfest.”  Schnitt 2 (#62) (2011): 35–36.

Snyder, Sharon L. und David T. Mitchell. “How Do We Get All these Disabilities in Here? Disability Film Festivals and the Politics of Atypicality.” Canadian Journal of Film Studies | Revue Canadienne d’Études Cinématographiques 17:1 (2008): 11–29.

Barlow, Melinda (2003).  “Feminism 101: The New York Women’s Video Festival, 1972-1980.”  Camera Obscura  18:3 (2003): 3–38.

van Extergem, Dirk (2004).  “The Brussels International Festival of Fantastic Film.”  Alternative Europe: Eurotrash and Exploitation Cinema Since 1945.  Hg. Ernest Mathijs, and Xavier Mendik.  London: Wallflower.  S. 216–227.

♣ Gegen/Öffentlichkeit; Community

#8   5. Dezember 2011
Queer Film Festivals: Community und Repräsentation

Loist, Skadi (2008).  “Frameline XXX: Thirty Years of Revolutionary Film: Der Kampf um queere Repräsentationen in der Geschichte des San Francisco International LGBT Film Festival.”  Medien − Diversität − Ungleichheit: Zur medialen Konstruktion sozialer Differenz. Hg. Ulla Wischermann und Tanja Thomas.  Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwiss.  S. 163–181.

Searle, Samantha (1996).  “Film and Video Festivals: Queer Politics and Exhibition.”  Meanjin  55:1 (1996): 47–59.

Loist, Skadi (in Druck). “A Complicated Queerness: LGBT Film Festivals and Queer Programming Strategies.” Coming Soon to a Festival Near You: Programming Film Festivals. Hg. Jeffrey Ruoff.

Jehna, Sylke unter Mitarbeit von Jörg Fockele und Ulrich Prehn (2009).  “‘Die homosexuelle Filmkultur liegt im argen’: 20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg – und wie alles begann.”  Bildschön: 20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg.  Hg. Dorothée von Diepenbroick und Skadi Loist.  Hamburg: Männerschwarm.  S. 44–50.

Woitschig, Britta Madeleine (2001).  “Raus aus dem Klischee: Transgender-Filmfestivals seit 1996 als selbstbestimmte Darstellung trans- und intersexueller Lebensformen.”  Querschnitt – Gender Studies: Ein interdisziplinärer Blick nicht nur auf Homosexualität.  Hg. Paul M. Hahlbohm und Till Hurlin.  Kiel: Ludwig.  S. 182–201.

♣  Queer politics / queer theory

#9   12. Dezember 2011
GAST: Kathrin Kohlstedde (Programmleitung Filmfest Hamburg)

Hummel, Volker (2011). “Der Gerry-Effekt: Ein Gespräch mit Kathrin Kohlstedde, Programmleiterin des Filmfestes Hamburg.” Der Freitag  30. Sep. 2011, online. <http://www.freitag.de/community/blogs/vhummel/der-gerry-effekt >. (3.10.2011)

Klippel, Heike (2008).  “‘The Art of Programming’.”  “The Art of Programming”: Film, Programm und Kontext.  Hg. Heike Klippel.  Münster: LIT.  S. 7–17.

Czach, Liz (2004).  “Film Festivals, Programming, and the Building of a National Cinema.”  The Moving Image 4:1 (2004): 76–88.

Marks, Laura U. (2004).  “The Ethical Presenter: Or How to Have Good Arguments over Dinner.”  The Moving Image 4:1 (2004): 35–47.

Schulte-Strathaus, Stefanie (2008).  “Andere Filme anders zeigen: Kino als Resultat filmischen Denkens.”  “The Art of Programming”: Film, Programm und Kontext.  Hg. Heike Klippel.  Münster: LIT.  S. 89–103.

Fishman, Nancy (2009).  “Programmgestaltung für Community-Filmfestivals.”  Bildschön: 20 Jahre Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg.  Hg. Dorothée von Diepenbroick und Skadi Loist.  Hamburg: Männerschwarm.  S. 208–210.

#10   19. Dezember 2011
Programmauswahl / Jurys + Auszeichnungen

De Valck, Marijke, and Mimi Soeteman (2010).  “‘And the Winner is…’: Looking Behind the Scenes of Film Festival Competitions.”  International Journal of Cultural Studies  13:3 (2010): 290–307.

Bourdieu, Pierre (1992).  “Ökonomisches Kapital – Kulturelles Kapital – Soziales Kapital.” (1983)  Die verborgenen Mechanismen der Macht.  Hg. Margareta Steinrücke.  Hamburg: VSA.  S. 49–80.

Helmke, Julia (2005).  Kirche, Film und Festivals: Geschichte sowie Bewertungskriterien evangelischer und ökumenischer Juryarbeit in den Jahren 1948 bis 1988.  Erlangen: CPV Christliche-Publizistik-Verlag.  (S. 67–69; 410–417)

Turan, Kenneth (2002).  “I, the Jury.”  Sundance to Sarajevo: Film Festivals and the World They Made.  Berkeley, CA: Univ. of California Press.  S. 172–180.

De Valck, Marijke (2007).  “Venice and the Value-Adding Process: The Role of Mediation, Segregation and Agenda Setting.”  Film Festivals: From European Geopolitics to Global Cinephilia. Amsterdam: Amsterdam Univ. Press.  S. 123–162.

♣  Selektion; Agenda Setting

Weihnachtsferien   24. Dezember 2011−8. Januar 2012

#11   9. Januar 2012
Filmfestivals als globales Netzwerk / Festivalkalender

Elsaesser, Thomas (2010). “Filmfestival-Netzwerke: Die neue Topografie des europäischen Kinos.” critic.de  Nov. 25, 2010. <http://www.critic.de/special/thomas-elsaesser-filmfestival-netzwerke-die-neue-topografie-des-europaeischen-kinos-3237/>. (27. Nov. 2010)  [Übersetzung von: Elsaesser, Thomas (2005).  “Film Festival Networks: The New Topographies of Cinema in Europe.”  European Cinema: Face to Face with Hollywood.  Amsterdam: Amsterdam Univ. Press.  S. 82–107.]

Iordanova, Dina (2009).  “The Film Festival Circuit.”  Film Festival Yearbook 1: The Festival Circuit.  Hg. Dina Iordanova und Ragan Rhyne.  St. Andrews: St. Andrews Film Studies.  S. 23–39.

De Valck, Marijke (2007).  “Cannes and the ‘Alternative’ Cinema Network: Bridging the Gap between Cultural Criteria and Business Demands.”  Film Festivals: From European Geopolitics to Global Cinephilia.  Amsterdam: Amsterdam Univ. Press.  S. 85–121.

#12   16. Januar 2012
Filmfestivals und Trans/Nationales Kino

Stringer, Julian (2001).  “Global Cities and International Film Festival Economy.”  Cinema and the City: Film and Urban Societies in a Global Context.  Hg. Mark Shiel und Tony Fitzmaurice.  Oxford: Blackwell.  S. 134–144.

Holighaus, Alfred (2011).  “Der jüngste deutsche Film auf Festivals.”  Kino in Bewegung: Perspektiven des deutschen Gegenwartsfilms.  Hg. Thomas Schick und Tobias Ebbrecht.  Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.  S. 337–340.

Higbee, Will und Song Hwee Lim (2010).  “Concepts of Transnational Cinema: Towards a Critical Transnationalism in Film Studies.”  Transnational Cinemas  1:1 (2010): 7–21.

Falicov, Tamara (2010).  “Migrating from South to North: The Role of Film Festivals in Funding and Shaping Global South Film and Video.”  Locating Migrating Media.  Hg. Greg Elmer, Charles H. Davis, Janine Marchessault und John McCullough. Lanham, MD: Lexington Books.  S. 3–21.

Mazdon, Lucy.  “Transnational ‘French’ Cinema: The Cannes Film Festival.”  Modern and Contemporary France 15.1 (2007): 9–20.

Nichols, Bill (1994).  “Discovering Form, Inferring Meaning: New Cinemas and the Film Festival Circuit.”  Film Quarterly  47:3 (1994): 16−30.

♣  Nationale Filmkultur vs. transnationales Kino; World Cinema

19.–29. Januar 2012  Sundance Film Festival

#13   23. Januar 2012
Festivalgeschichte: Berlinale

Reichel-Heldt, Kai (2007).  “3.1. Internationale Filmfestspiele Berlin.”  Filmfestivals in Deutschland: Zwischen kulturpolitischen Idealen und wirtschaftspolitischen Realitäten.  Frankfurt am Main: Lang.  S. 109–135.

Fehrenbach, Heide (1995).  “Mass Culture and Cold War Politics: The Berlin Film Festival of the 1950s.”  Cinema in Democratizing Germany: Reconstructing National Identity after Hitler.  Chapel Hill, NC: Univ. of North Carolina Press.  S. 234–253.

De Valck, Marijke (2007).  “Berlin and the Spatial Reconfiguration of Festival: From European Showcases to International Film Festival Circuit.”  Film Festivals: From European Geopolitics to Global Cinephilia.  Amsterdam: Amsterdam Univ. Press.  S. 45–84.

* Cowie, Peter (2010). Die Berlinale: Das Festival. Bertz + Fischer.

* Jacobsen, Wolfgang, Hg. (2000).  50 Jahre Berlinale: Internationale Filmfestspiele Berlin. [1951-2000].  Berlin: Nicolai.

* Schröder, Nicolaus (2000).  Zwischen Barrikade und Elfenbeinturm: Zur Geschichte des unabhängigen Kinos. 30 Jahre Internationales Forum des Jungen Films.  Hg. Freunde der Deutschen Kinemathek.  Berlin: Henschel.

25. Januar–5. Februar 2012  41. International Film Festival Rotterdam
27. Januar–4. Februar 2012  34e Festival & 27e Marché International du Court Métrage Clermont-Ferrand

#14   30. Januar 2012
Abschlusssitzung: Zusammenfassung & Die Zukunft der Filmfestivals

Gass, Lars Henrik, Hg. (2009).  “Die Zukunft der Filmfestivals.” | “The Future of Film Festivals.”  [Con-tributions by Adam Pugh, Marco Müller, Sandra Hebron, Olivier Père, Silke Johanna Räbiger, Jean-Pierre Rehm, Hans Hurch, Shane RJ Walter, Nathalie Hénon and Jean-François Rettig, Cameron Bai-ley, Lars Henrik Gass]  Sonderheft Schnitt 54 (2009): 6–45.

Wolf, Reinhard W. (2008).  “Filmfestivals, Kinos und die Krise.”  Short Report  2 (2008): 4–15.

Gass, Lars Henrik (2008).  “Wer das Kino erhalten will, muss es zerstören: Überlegungen zur Zukunft der Filmfestivals.”  Short Report 2 (2008): 18–25.

Kammermeier, Medard (2008).  “Da ist nirgends nichts gewesen außer hier: Woher die vielen Film-festivals kommen und wohin sie gehen. Ein Unkenruf.”  Short Report  2 (2008): 38–41.

Exkursion  9.−19. Februar 2012 = Berlinale

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